Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Kostenlose Lieferung – Trusted Shops (–)
Zisternen-Berater

Die passende Zisternengröße in wenigen Angaben

Berechnen Sie einen sinnvollen Orientierungswert für Ihre Regenwassernutzung und erhalten Sie direkt eine passende Anlagenempfehlung aus unserem Sortiment.

01

Wofür möchten Sie Regenwasser nutzen?

Mehrfachauswahl möglich

02

Wasserbedarf & Reserve

Ihre Verbrauchsangaben und die gewählte Trockenreserve bestimmen den Speicherbedarf.

Rechnerische Trockenreserve – die tatsächliche Versorgung hängt vom Niederschlagsverlauf ab
03

Regenwasserangebot

Dachfläche, Dachtyp und Niederschlag bestimmen den möglichen Regenwasserertrag.

m²
Dachgrundfläche, von der Regenwasser gesammelt wird
Beeinflusst die nutzbare Regenwassermenge
Grobe regionale Einordnung
So funktioniert der Zisternen-Berater

Von Ihren Angaben zur passenden Zisternengröße

Eine sinnvolle Zisternengröße hängt nicht nur vom Wasserbedarf ab. Entscheidend ist auch, wie viel Regenwasser über Ihre angeschlossene Dachfläche tatsächlich zur Verfügung steht. Unser Berater verbindet beide Seiten und ermittelt daraus einen nachvollziehbaren Orientierungswert.

01

Nutzung festlegen

Wählen Sie aus, ob Sie Regenwasser für WC-Spülung, Waschmaschine, Reinigungswasser, den Garten oder mehrere Bereiche gleichzeitig nutzen möchten.

02

Wasserbedarf & Reserve bestimmen

Haushaltsgröße, Gartengröße und Bewässerungsintensität bestimmen den geschätzten Wasserbedarf. Zusätzlich wählen Sie mit 30, 45 oder 60 Tagen, wie großzügig die Trockenreserve angesetzt werden soll.

03

Regenwasserangebot berücksichtigen

Aus Dachfläche, Dachtyp und jährlicher Niederschlagsmenge berechnet der Berater das mögliche Regenwasserangebot. Reicht dieses nicht für den gesamten angegebenen Bedarf, wird das bei der Speicherempfehlung berücksichtigt.

Das Ergebnis

Orientierungswert statt pauschaler Faustformel

Sie erhalten eine rechnerische Zisternengröße, die theoretische Bedarfsdeckung sowie den geschätzten Jahresertrag und Jahresbedarf. Anschließend zeigt Ihnen der Berater die nächstgrößere passende Anlage aus unserem Sortiment und, sofern verfügbar, eine größere Alternative mit zusätzlicher Reserve.

Wie belastbar ist die Berechnung?

Der Zisternen-Berater liefert einen nachvollziehbaren Orientierungswert auf Basis Ihrer Angaben zu Nutzung, Wasserbedarf, Dachfläche, Niederschlag und gewünschter Trockenreserve. Da Niederschläge und tatsächlicher Verbrauch im Jahresverlauf schwanken, ersetzt die Berechnung keine individuelle Planung für besondere Einbausituationen.

Wie berechnet der Zisternen-Berater die empfohlene Speichergröße?

Zuerst werden der mögliche Regenwasserertrag und der geschätzte Jahresbedarf ermittelt. Für den eigentlichen Speicherbedarf betrachtet der Berater den Hausverbrauch und die Gartenbewässerung getrennt: Der Hausbedarf wird auf das ganze Jahr verteilt, der Gartenbedarf auf die Bewässerungssaison.

Reicht der rechnerische Jahresertrag nicht aus, um den gesamten angegebenen Jahresbedarf zu decken, wird die ermittelte Trockenreserve proportional zur theoretischen Bedarfsdeckung angepasst. So wird nicht so dimensioniert, als stünde mehr Regenwasser zur Verfügung, als über die angeschlossene Dachfläche überhaupt gesammelt werden kann.

Welche Verbrauchswerte werden für die Hausnutzung angesetzt?

Für die Berechnung werden bei der WC-Spülung rund 30 Liter pro Person und Tag, bei der Waschmaschine rund 15 Liter und für Reinigungswasser rund 5 Liter pro Person und Tag angesetzt. Berücksichtigt werden nur die Nutzungsarten, die Sie im Berater tatsächlich auswählen.

Die Werte dienen als praxisnahe Planungsgrößen. Der tatsächliche Verbrauch kann je nach Haushaltsgröße, Geräten und persönlichem Nutzungsverhalten abweichen.

Wie wird der Wasserbedarf für den Garten berechnet?

Bei ausgewählter Gartennutzung können Sie zwischen drei Bewässerungsintensitäten wählen. Der Berater rechnet mit etwa 50 Litern pro m² und Jahr bei geringer, 70 Litern bei normaler und 100 Litern bei intensiver Bewässerung. „Normal“ ist als ausgewogener Planungswert voreingestellt.

Der tatsächliche Bedarf hängt unter anderem von Bepflanzung, Boden, Sonneneinstrahlung, Niederschlagsverteilung und gewünschter Bewässerungsintensität ab.

Warum wird der Gartenbedarf anders behandelt als der Hausverbrauch?

WC-Spülung, Waschmaschine und Reinigungswasser fallen grundsätzlich über das ganze Jahr an. Gartenbewässerung konzentriert sich dagegen auf die wärmeren Monate und insbesondere auf trockene Phasen. Deshalb verteilt der Berater den Hausbedarf auf 365 Tage, den Gartenbedarf für die Reserveberechnung dagegen auf rund 225 äquivalente volle Bewässerungstage.

Die 225 Tage sind ein Rechenmodell und keine Aussage, dass an 225 Tagen tatsächlich bewässert wird. Es berücksichtigt lediglich, dass der Gartenbedarf saisonaler und damit in der Bewässerungszeit stärker konzentriert ist.

Was bedeuten 30, 45 oder 60 Tage Trockenreserve?

Die Trockenreserve bestimmt, für welchen rechnerischen Zeitraum der Speicherbedarf angesetzt wird. 30 Tage sind die empfohlene Grundeinstellung, 45 Tage bieten mehr Reserve und 60 Tage bilden eine besonders großzügige Trockenreserve ab.

Eine größere Reserve erhöht den Orientierungswert entsprechend. Ob diese zusätzliche Speichergröße im konkreten Fall sinnvoll ist, hängt jedoch auch vom verfügbaren Regenwasserertrag und von der tatsächlichen Niederschlagsverteilung ab.

Garantieren 30, 45 oder 60 Tage Reserve eine ebenso lange Versorgung?

Nein. Die Auswahl beschreibt eine rechnerische Trockenreserve und keine garantierte Versorgungsdauer. Ob der Tank tatsächlich für diesen Zeitraum ausreicht, hängt vom aktuellen Füllstand, dem tatsächlichen Verbrauch sowie davon ab, wann und wie viel Regen fällt.

Der Berater arbeitet bewusst mit Jahres- und Saisonwerten und führt keine tägliche Niederschlagssimulation für einen konkreten Standort durch.

Wie wird der mögliche Regenwasserertrag berechnet?

Grundlage sind die angeschlossene Dachfläche, die gewählte jährliche Niederschlagsmenge und der Dachtyp. Der Berater verwendet unterschiedliche Abflussfaktoren, weil nicht bei jeder Dachfläche die gesamte Niederschlagsmenge nutzbar in der Zisterne ankommt.

Aktuell werden für ein geneigtes Dach 0,9, für ein unbekiestes Flachdach 0,8, für ein bekiestes Flachdach und ein Betondach jeweils 0,6 sowie für ein Gründach 0,4 angesetzt. Zusätzlich berücksichtigt die Berechnung einen kleinen Systemfaktor von 0,99.

Was bedeutet die „theoretische Bedarfsdeckung im Jahresmittel“?

Die Bedarfsdeckung vergleicht den rechnerischen Jahresertrag mit dem geschätzten Jahresbedarf. 100 % bedeutet, dass über das gesamte Jahr betrachtet mindestens so viel Regenwasser gesammelt werden könnte, wie für die ausgewählten Anwendungen angesetzt wird.

Das bedeutet nicht, dass zu jedem Zeitpunkt ausreichend Wasser vorhanden ist. Ein hoher Jahreswert kann beispielsweise trotzdem mit längeren trockenen Perioden verbunden sein.

Was passiert, wenn der Regenwasserertrag deutlich unter dem Bedarf liegt?

In diesem Fall reduziert der Berater die zuvor berechnete Trockenreserve proportional zur theoretischen jährlichen Bedarfsdeckung. Er empfiehlt also nicht denselben großen Speicher wie bei einer Dachfläche, die den gesamten Jahresbedarf mit Regenwasser decken könnte.

Dadurch fließen sowohl der gewünschte Verbrauch als auch das tatsächlich verfügbare Regenwasserpotenzial in die Dimensionierung ein. Der angezeigte Wert bleibt trotzdem ein Orientierungswert, weil die zeitliche Verteilung des Niederschlags nicht simuliert wird.

Kann ich bei geringer Bedarfsdeckung zusätzliche Dachflächen anschließen?

Häufig ja. Wenn die vorhandene Dachfläche den möglichen Regenwasserertrag begrenzt, kann es sinnvoll sein zu prüfen, ob weitere geeignete Flächen wie Garage, Carport oder Gartenhaus an die Zisterne angeschlossen werden können. Dadurch steigt die angeschlossene Sammelfläche und damit das mögliche Regenwasserangebot.

Ob eine zusätzliche Fläche technisch sinnvoll angeschlossen werden kann, hängt unter anderem von Gefälle, Leitungsführung, Dachmaterial und der Einbausituation ab. Bei niedriger Bedarfsdeckung weist der Berater deshalb gezielt auf diese Möglichkeit hin.

Warum ist eine möglichst große Zisterne nicht automatisch besser?

Ein größerer Speicher bietet mehr Reserve, kann aber nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn über die angeschlossene Dachfläche auch ausreichend Wasser nachgeliefert wird. Ein deutlich überdimensionierter Tank verursacht zusätzliche Kosten und kann über lange Zeiträume nur teilweise gefüllt sein.

Besonders bei Hausanlagen ist außerdem ein sinnvoller Wasseraustausch wichtig. Regelmäßige Überlaufereignisse können dazu beitragen, schwimmende Stoffe aus dem Speicher auszutragen. Der Berater versucht deshalb, Reserve und verfügbaren Ertrag in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen, ohne eine bestimmte Überlaufhäufigkeit zu garantieren.

Warum ist die empfohlene Produktgröße größer als der errechnete Orientierungswert?

Der errechnete Wert ist ein theoretischer Orientierungswert. Für die Produktempfehlung wählt der Berater anschließend die nächstgrößere verfügbare Standardanlage aus unserem Sortiment. Ergibt die Rechnung beispielsweise 5.600 Liter, wird eine Anlage mit mindestens diesem Nutzvolumen empfohlen.

Zusätzlich kann eine weitere, größere Anlage als Alternative angezeigt werden, wenn Sie bewusst noch mehr Reserve einplanen möchten.

Warum wird bei Haus- und Gartennutzung eine Hausanlage empfohlen?

Sobald WC-Spülung, Waschmaschine oder Reinigungswasser ausgewählt sind, empfiehlt der Berater eine Hausanlage. Diese Systeme sind technisch für die kombinierte Nutzung im Haus und im Garten ausgelegt. Eine reine Gartenanlage wird nur empfohlen, wenn ausschließlich Gartennutzung ausgewählt wurde.

Der Gartenbedarf bleibt bei einer Mischanlage trotzdem Bestandteil der Berechnung und wird wegen seiner saisonalen Nutzung separat berücksichtigt.

Was passiert bei sehr großen berechneten Speichervolumen?

Unsere Standardempfehlungen reichen aktuell bis 12.000 Liter. Liegt der rechnerische Orientierungswert etwas darüber, kann die größte Standardanlage weiterhin als praktische Standardlösung angezeigt werden. Ab einem Orientierungswert von mehr als 15.000 Litern empfiehlt der Berater eine individuelle Fachberatung.

Größere Projekte können beispielsweise mit besonderen Speicherlösungen, mehreren Behältern oder einer angepassten Anlagenplanung umgesetzt werden. In diesem Bereich sollte die Einbausituation deshalb individuell geprüft werden.

Warum kommen andere Zisternenrechner manchmal zu anderen Ergebnissen?

Zisternenrechner verwenden unterschiedliche Annahmen. Unterschiede können zum Beispiel bei den Verbrauchswerten, dem angesetzten Gartenbedarf, der Dauer der Trockenreserve, den Dachfaktoren oder der Gewichtung von Jahresertrag und Jahresbedarf entstehen.

Unser Berater behandelt Haus- und Gartenbedarf bewusst unterschiedlich und berücksichtigt bei begrenztem Regenwasserangebot zusätzlich die theoretische jährliche Bedarfsdeckung. Das Ergebnis ist deshalb als nachvollziehbare Planungshilfe gedacht. Bei besonderen Grundstücks-, Einbau- oder Nutzungsbedingungen empfehlen wir eine individuelle Abstimmung.